Freitag, 2. Mai 2008
Mittwoch, 16. April 2008
Sun, Fun und Neujahr zum dritten
Tach allerseits, hier sind wir wieder!!
(Der Triggerfisch wird bis zu 75 cm lang)
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Urs
am
Mittwoch, April 16, 2008
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Donnerstag, 3. April 2008
Adventure and relaxing!
tschouet zaemae!
hier sind wir wieder mit einer neuen episode der aeusserst spannenden und mitreissenden serie "die erlebnisse von rueggli und klein hornung".
wie im letzten bericht schon angedeutet ging es weiter mit einem "elefantenausflug +". zuerst fuehrte uns die aeussert amuesanten fuehrer zum elefantencamp, bei welchem uns dann eine show der sonderklasse vorgefuehrt wurde. was die riesen viecher alles anstellen koennen ist unglaublich. neben fussball, basketball und auf nur den hinterbeinen stehen und dem handstand, waren sie vorallem sehr musikalisch. spaetestens als die elefanten anfingen selber zu musizieren (trommeln, rasseln und mundharmonikas) und noch dazu tanzten, mussten wir laut heraus lachen. als dann zum schluss ein dickhaeuter sogar noch ein bild par excellance zeichnete, brachten wir beide den mund kaum noch zu. mit dem gefuehl, dass es die tiere in diesem camp sehr gut zu gehen scheint, konnten wir die vorfuehrung in vollen zuegen geniessen.
(der elefant am zeichnen und links sein werk)
danach ging es auf einen stuendigen ausritt auf einem solchen koloss. es war etwas unruhig aber ansonsten ganz ok. waehrend dem ausflug wurden wir von einem offiziellen fotografiert und die schnappschuesse konnte man dann spaeter kaufen. haette unser elefant sein bestes stueck nicht so hemmungslos ins wasser lampen lassen, haetten wir uns diese investition glaub ich nicht geleistet.:-) weiter ging es mit einer bambusfloosfahrt, wasserbueffelkutschenfahrt und einem sehr gediegenen mittagsbuffet. am nachmittag besuchten wir noch eine fabrik, in welcher aus elefantenkacke papier hergestellt wird... inovativ muss man sein und die ressourcen nuetzen koennen!!
am abend ging es dann an den nightmarket von chiang mai, wo wir doch denn einen oder anderen baht liegen lassen haben.
und was wir tags darauf gemacht haben, werden wohl die einen oder anderen kaum glauben. wir besuchten einen eintaegigen thai-kochkurs. da unser kochlehrer einen witz nach dem anderen riss, waren wir mehr oder weniger den ganzen tag mit lachen beschaeftigt. aber auch das gelernte war sehr interessant.... es waere doch alles so einfach, wenn man nur weiss wie. und an alle die jetzt das gefuehl haben wir kochen mal fuer euch... vergisst es! fuer das muss schon noch zuerst eine leistung eurerseits kommen. (voll in action)
ich hatte eigentlich das gefuehl, dass wir am abend chiang mai richtung bangkok verlassen werden, so war es naehmlich auch abgemacht. doch teilte mir dann urs mit, dass wir noch eine nacht und einen tag bleiben werden, da er fuer mich noch ein vorgezogenes geburtstagsgeschenk organisierte habe. nun ja, gespannt wartete ich auf den naechsten morgen. natuerlich habe ich mir denn einen oder anderen gedanken gemacht was es sein koennte, als dann unser fuehrer am morgen als erstes fragte "you gonna to jump?", war ich mir auch sicher dass ich mir das richtige ausgemalt habe. unser erster bungee-jump stand vor der tuer. die richtige vermutung hatte ich, da ich scho waehrend der ganzen reise davon sprach, dies noch machen zu wollen. urs entschied sich dann kurzerhand, sich selber natuerlich auch anzumelden. so ging es zum schauplatz wo uns der freundliche staff erwartete. tja, als erster durfte natuerlich ich ran... denn die drei schwedischen maedels schienen sich noch nicht sicher sein es ueberhaupt zu machen und urs war es glaube ich auch egal. so ging es 50 meter in die luefte und das hiess es nur noch nicht ueberlegen und augen zu und durch. und es war, entschuldigt dieses wort, arschgeil!!! urs folgte mir natuerlich wagemutig, jedoch hat es die pfeife nicht wie ich bis ganz unten ins wasser geschafft, und zwei der drei ladies wagten es dann doch auch noch. (die bungee-jumper... viedo dazu gaebe es dann auch noch)
dann ging es aber tatsaechlich auf richtung bangkok. aufgrund von erzaehlungen von anderen travellers hatten wir grosse erwartungen an die hauptstadt thailands... zu grosse mussten wir leider feststellen. bangkok wird uns als stadt der freaks und sonstigen komischen gestalten in erinnerung bleiben, was jedoch immer wieder auch sehr amuesant war. die stadt alleine bietet ansonsten nicht allzu viel. dazu muss man vielleicht auch sagen, dass wir mittlerweile von tempeln und dem zeugs die schnauze langsam gehoerig voll haben, obwohl es sich urs noch einmal ganz hart gab und einen ausserhalb bangkoks besuchte... ich verzichtete liebend gerne. so verbrachten wir wieder einmal etwas zeit an nachtmaerkten!:-) speziell erwaehnenswert sind die verschiednen kulinarischen "koestlichkeiten" welche einem angeboten wurden. aber die heuschrecken, maden, zikadellen, kleine froesche mit ganzem koerper sowie die squits schmeckten uns jedoch nicht wirklich.
(urs beim verspeisen eines minifrosches und links unsere imbisssaeckchen)
so blieb uns eigentlich nicht viel anderer uebrig als am tag etwas herumzutschalpen und uns am abend ins bangkoker nachtleben zu stuerzen.
wir entschieden uns dann bald einmal, die reise fortzusetzen. naechstes ziel: koh chang. der hauptgrund dass wir ueberhaupt nach koh chang gingen waren zwei schweizer, welchen wir anno dazumal in nicaragua schon trafen. aber mit der gewissheit, dass es dort wunderbare straende gibt, haetten wir denn weg unter umstaenden auch sonst auf uns genommen. in koh chang war dann eigentlich nur relaxen, lustig sein und spiele bis in alle nacht herein angesagt. es war wie in nicaragua wieder eine super lustige zeit mit saendu und rebi. da die zwei jedoch bei saemtlichen spielen fast immer verloren haben, bleibt ihnen nichts anderes uebrig als die entstanden schulden bei ihrer hochzeit zu begleichen!:-)
(urs ueber koh chang und links dae saendu und s'rebi)
nach vier tagen strand und sonne machten wir uns auf den weg nach koh tao. dort erwartete uns... strand und sonne!! obwohl die reisezeit von koh chang nach koh tao ca. 24 stunden betrug, war es uns eigentlich egal nicht noch einen nacht in bangkok zu verbringen und hatten glueck, dass wir gerade noch einen anschlussbus erwischten.
nun sind wir seit heute morgen in koh tao und haben fuer morgen bereits den einen oder anderen tauchgang gebucht. mal schauen ob wir das noch koennen... wir freuen uns zumindest darauf. die restliche zeit unserer reise werden wir nun mehr oder weniger mit viiiieeelll nichts tun verbringen. schliesslich muessen wir ja dann ausgespannt sein, wenn wir "uech straenge cheibae" in heute genau einem monat wieder treffen!:-)
noch eine kleine gedankenstuetze... nun koennt ihr langsam beginnen, unsere weihnachtsgeschenke von letztem jahr einzupacken.
geniesst den kommenden fruehling und bis sehr bald!
liebe gruesse
urs und rene
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René
am
Donnerstag, April 03, 2008
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Donnerstag, 20. März 2008
Laos-Express
Von Vientiane ging es ins 3 Stunden entfernte Doerfchen Vang Vieng. Ein sehr schoenes Plaetzchen auf der Erde. Umgeben von einer einzigartigen Limestone-Huegellandschaft und einem Fluss bietet dieser Ort ein sehr idyllisches Ambiente. Das haben viele Touristen auch gemerkt und so ist es zu einem kleinen Mallorca in Laos geworden. Es hat sehr viele Traveller dort welche sich beim Rivertubing vergnuegen oder sich in den Restaurant-Bars tagelang die nonstop laufenden Episoden der US-Kultserie "Friends" anschauen. In diesen Restaurants kann man sich uebrigens auch alle Menus "happy" bestellen, was soviel bedeutet, dass einem noch etwas warnehmungsveraendernde Substanzen unters Essen oder die Getraenke gemischt werden. Das Tubing ist wie gesagt das Highlight in Vang Vieng. Mit einem Tuk-Tuk lassen sich jeden Tag hunderte von Leuten Flussaufwaerts fahren um sich dann mit den aufgeblasenen Ringen den Fluss runtertreiben zu lassen. Wenn man dies ohne Stop machen wuerde dauert die Fahrt zurueck ca. 2 Stunden. Es hat jedoch so viele Bars unterwegs, dass wenn man morgens um 11 Uhr startet, man abends um 6 Uhr noch nicht zurueck ist, wenn man die eine oder andere Bar besucht. Bei den Bars kann man sich nicht nur Verpflegen, nein es hat auch Volleyballfelder und Schwingseile mit denen man sich von ca. 8 Meter ueber den Fluss schwingen kann und am Ende ins Wasser springen. Eine wirklich tolle Sache... Darum goennten wir uns diesen Spass auch gleich zwei Tage. Natuerlich nicht nacheinander :-) Am Tag dazwischen stand eine weitere Fahrradtour zu den Hoehlen und Lagunen an. Unsere Sitzleder sind zwischenzeitlich schon recht durchgesessen... Abends traf sich das ganze Dorf in derselben Bar. Dies war immer lustig, weil man so viele Leute traf, welche man vielleicht frueher beim Reisen schon mal angetroffen hat.
Machets guet...
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Urs
am
Donnerstag, März 20, 2008
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Donnerstag, 6. März 2008
Kambodscha-Express
Saletti zaemae!
um es vorweg zu nehmen: da wir in kambodscha unter anderem ziemlich bluten mussten, haben wir das land bereits wieder verlassen und sind heute schon in laos.
nachdem wir uns von den eher strengen ersten tagen in saigon (an dieser stelle einen lieben gruss an kim und noemi) erholt hatten, zogen wir doch noch auf um die sehenswuerdigkeiten der stadt zu erkundigen. da bis vor nicht allzu langer zeit in vietnam noch bitterer krieg herrschte (bis 1978), sind die touristischen plaetze vor allem auf diese zeit ausgerichtet. wir nennen es hier einmal nicht sehenswuerdigkeiten sondern memorials. eines von diesen ist ganz sicherlich das kriegsmueseum. das museum war sehr eindruecklich aber zum gleichem zeitpunkt auch aeusserst brutal, da man hier keinerlei zensurierungen kennt. (geschichtliche hintergruende wuerden an dieser stelle wohl zu weit fuehren... aber ihr kennt ja alle wikipedia oder so) weiter ging unsere besichtiungstour zu den unterirdischen gaengen, in welchen sich die vietnamesen gegen die amerikaner wehrten. fuer diesen weg entschieden wir, uns zwei motorradfahrer zu mieten (natuerlich mit motorrad). auf der ca. 1.5 stuendigen fahrt bangte ich das erste mal waehrend der reise um mein leben. mein fahrer machte es sich zur aufgabe, moeglichst fehlerfrei durch die verschiedenen einbahnen zu fahren... wie in einem computerspiel weichte er den entgegenkommenden fahrzeuge aus... zum glueck hatten wir am schluss noch alle leben!:-) beim rueckweg nahm er dem fahrer von urs dadurch knapp eine halbe stunde ab.
bei dem ehemaligen kriegsgelaende, hatten wir die moeglichkeit uns fuer 40 m in diesen gaengen zu bewegen. und glaubt uns... wir waren heil froh als wir wieder draussen waren. urs klagte noch den ganzen tag ueber den muskelkater in seinen oberschenkeln und der fluessigkeitsverlust infolge des schwitzens war bei beiden enorm.
danach hiess es abschied nehmen von der partystadt und wir machten uns mit einem kleinen abstecher auf den weg auf kambodscha. der kleine abstecher bedeutete eine zweitaegige tour zum mekong-delta. der mekong ist der groesste fluss weit und breit (wir sitzen ueberigens jetzt gerade immer noch am mekong). uns wurden verschiedene einheimische spezialitaeten und kuenste gezeigt sowie fischzuchte und die fishing-village. bei dem einen halt auf den verschiedenen inseln tauchte unser guide ploetzlich mit einer gut 2 meter langen schlange auf und fragte uns, ob wir diese mal halten wollen. ohne zu zoegern legte er uns die riesen boa um den hals und grinste froehlich vor sich hin. obwohl wir ja nicht unbedingt fans von solchen tieren in gefangenschaft sind, war es doch noch recht cool, mal ein solches viech um den buckel zu haben!:-)
nach einer nacht unmittelbar an der grenze reisten wir am naechsten tag direkt nach phnom penh, die hauptstadt kambodschas. der grenzuebertritt erfolgte mit einer bootsfahrt und fuehrte dann noch gut 3 stunden den mekong hinauf. nach diesen drei stunden haetten wir beinahe etwas muskelkater in den armen erhalten, da uns praktisch ausnahmslos jeder einheimische vom ufer aus zuwinkte. im grossen und ganzen sind die kambodschaner auch ein sehr herzliches volk.
dort sah das kulturelle programm aehnlich aus wie in saigon. zuerst ging es in ein kriegsmuseum, welches dies von saigon bezueglich grausamkeit noch toppte. dieses mueseum wurde an genau diesem ort "errichtet", wo anno dazumal die dramatischen vorkommnisse passierten. und zwar wurde aus einer schulanlage ein gefangenlager, in welchem tausenden von leuten zu unmenschlichsten verhaeltnissen gehalten wurden. man konnte auf den fotos gut erkennen, dass dies vor noch nicht allzu langer zeit an ort und stelle geschah. als wir dann noch auf dem sogenannten killing-field waren, lief es uns dann endgueltig etwas kalt den ruecken ab. die gefangenen wurden vom k-21 (das gefangenenlager) jeweils auf das killing-field gebracht, wo sie dan auf grausame art und weise umgebracht wurden. in einer grossen saeule wurden alle ausgegrabenen totenschaedel gesammelt... und dies waren doch ueber 9000! ein eher komischer anblick!
Auch liessen wir uns ein besuch im koenigpalast nicht nehmen
ein weiteres wichtiges ereignis in phnom penh war aber sicher auch: urs war beim friseur!!!! und dies fuer einen unmenschlichen 1 Dollar!:-)
nach phnom penh hiess unsere naechste destination sihanoukville im westen kambodschas. da war wieder einmal etwas strand angesagt. dort trafen wir auch richard, einen pensionierten englaender, welchen wir abends wieder sahen. mit ihm philosophierten wir dann auch einige stunden. obwohl ich eigentlich lieber richards spannenden geschichten zugehoert haette, musste ich die letzten zwei stunden mit nachhilfeunterricht in englisch verbringen. naja, ich hoffe dem kleinen junge hats wenigstens etwas gebracht fuer die schule.
Naechstes Ziel: siem reap! nach einer 11 stuendigen busfahrt kamen wir dann auch endlich an. tags darauf besichtigten wir die beruehmten tempel von angkor wat. angkor wat ist eine der groessten und beruehmtesten tempelanlagen ueberhaupt. so genuegte uns der eine tag auch nicht, die ganze anlage zu besichtigen. aber die haupttempel werden uns sicherlich in bester erinnerung bleiben.
als wir von den tempel nach siem reap zurueckkehrten, war leider ein spitalbesuch angesagt. wir beide verloren je ca. einen halben liter blut... aber es war nicht so schlimm!
nach siem reap ging es bereits in die naehe der grenze von laos. nach einer weiteren 11 stuendigen busfahrt kamen wir in kratie an, um dann am naechsten tag in laos einzureisen. wir waren kaum mal 5 minuten in kratie angekommen, sagte uns der hotelbesitzer, falls wir die delphine noch heute sehen wollen, muessten wir gleich jetzt gehen. nichts wie los und wir sassen auf zwei motorraeder welche uns in einem hoellentempo zum boot fuhren. tatsaechlich konnten wir dann eine ganze gruppe von delphinen beobachten, welche immer wieder auftauchten um luft zu schnappen.
tja, das war es dann auch schon wieder von kambodscha. wir machten naehmlich vor einigen tagen mal eine kleine kalkulation ueber den restlichen teil unserer reise (das erste mal ueberhaupt). mit etwas schrecken mussten wir feststellen, dass wir eigentlich gar nicht mehr so viel zeit haben, da wir in weniger als 2 monaten bereits in singapur sein muessen und es bis dorthin noch vieles zu sehen gibt. so entschieden wir uns, in kambodscha und wahrscheinlich auch in laos nicht unnoetig viel zeit zu verlieren.
tja, und seit gestern sind wir nun im sueden von laos auf einer der 4000 tausend inseln, welche sich in dieser umgebung befinden. heute unternahmen wir eine kleine velotour welche uns unter anderem ins niemandsland von laos fuehrte. dies war eine voll friedliche stimmung... nur der wald, einige viecher und ab und zu ein einheimischer, welche unsere wege kreuzten.
morgen werden wir wahrscheinlich noch eine weitere inseln auskundschaften bevor wir dann weiter nach vientiane, dia hauptstadt laos', reisen.
und ach ja... die schlauen unter euch haben es sicherlich auch schon erraten. das blut haben wir natuerlich freiwillig abgegeben. und zwar im spital in siem raep, welches von dem schweizer dr. beat richner aufgebaut wurde. ganz nach dem motto... jeden tag eine gute tat!!:-)
also ihr lieben... geniesst den kommenden fruehling und bis bald!
liebe gruesse
urs und rene
ps: die gallerie spinnt leider gerade ein bisschen. die zweite seite wird nicht angezeigt. um direkt auf die 3 seite zu gelangen kann man folgenden link anwaehlen. http://www.gschwend.com/gallery/main.php?g2_itemId=33&g2_page=3
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René
am
Donnerstag, März 06, 2008
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Samstag, 23. Februar 2008
Ab in den Sueden, der Sonnne hinterher....
In einer vierstuendigen Busfahrt mit ununterbrochener Unterhaltung durch einen berner IV-Bezueger im 2 monatigen Urlaub ging es weiter nach Hoi An. Endlich konnten wir wieder einmal in die kurze Hose steigen und unsere Zehenschluepfer beruehrten das erste Mal vietnamesischen Boden. Am ersten Tag probierten wir etwas neues aus. Wir mieteten uns zwei Velos. So ritten wir auf unseren Drahteseln durch die wunderbare vietnamesische Landschaft zum Strand. Lange war es her dass wir das letzte Mal im Salzwasser standen, fuer ein Bad war es jedoch etwas zu kalt. Hoi An ist ein sehr herziges Staedtchen mit einem schoenen Markt. Bekannt ist es jedoch fuer die vielen Schneidergeschaefte in welchen man guenstig massgeschneiderte Kleider machen lassen kann. Natuerlich liessen wir uns dass nicht entgehen und verfielen etwas dem Charme der Schneiderin, was zu grossen Einkaeufen fuehrte. Insgesamt sind nun 5 Anzuege, 7 Hemden und 2 Paar Schuhe unterwegs in die Schweiz. Ein Anzug kostete zwischen 30 und 50 Dollar, das Hemd ca. 10 und ein Paar Schuhe 25. Das 13 Kg schwere Packet war mit 140 Dollar ganz klar das teuerste bei diesem Spass.
Weiter ging die Fahrt zu den weissen Sandduenen, wofuer Rene das Chauffieren uebernahm. Dabei hatter er kein leichtes Spiel zumal wir in einen Sandsturm gerieten und nebst einem eher unsanften Hautpeeling auch zweimal unsere zu grossen Helms verloren. Muehsam war das insofern, dass der innere Styroporteil jeweils rausflog und vom Wind weggeweht wurde. So absolvierte ich wieder einmal einen ca. 700 Meter langen Lauf obwohl ich die Mittelstreckendistanz schon waehrend meiner Leichtathletikzeit nie mochte. Total ausser Atem lief ich den weiten Weg wieder zurueck zu Rene welcher sich ab dem Schauspiel den Ranzen volllachte. Dabei folgte der Hoehepunkt erst noch. Auf ca. halbem Weg kam ein Junge zu mir gerannt und wollte Geld dafuer, dass ich sein Land betreten habe...
Somit wuenschen wir euch noch ein gutes Wochenende und e gmoegigi Ziit...
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Urs
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Samstag, Februar 23, 2008
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Samstag, 9. Februar 2008
Good morning Vietnam!
Hallo miteinander!
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René
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Samstag, Februar 09, 2008
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Samstag, 26. Januar 2008
Andere Laender, andere Sitten
Wir haben schon viel gesehen bisher auf unserer Reise, was jedoch hier in China abgeht ist echt unglaublich. In Mittelamerika gab es bereits einige enorme Unterschiede gegenueber der Schweiz aber China toppt das nochmals bei weitem. Seit dem letzten Bericht haben wir vor allem wegen dem Wetter keine Touren mehr gemacht, sondern sind einfach ein bisschen durch die verschiedenen Staedte geirrt. Dabei bekommt man hier jedoch unzaehlbar viele Eindruecke und Erlebnisse, dass es unmoeglich ist all diese zu beschreiben. Wer es nicht selbst erlebt hat kann sich nicht vorstellen wie die Menschen hier leben.
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Urs
am
Samstag, Januar 26, 2008
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Sonntag, 13. Januar 2008
Rueeggli und klein Hornung allein in Hong Kong...
... und noch ein bisschen mehr!
grueaezigrueaezi!
nach tokyo sind wir gut in der naechsten grossstadt gelandet... hong kong!! nachdem wir nach gut glueck mal ein hotel bezogen haben... so nach dem motto: steigen wir mal irgendwo aus und nehmen das naechst beste hotel. dieses erwies sich dann schlussendlich aber auch als gluecksfall... guenstig, zentral und doch (zimlich) ruhig!
am ersten tag machten wir als erstes daran, uns das visum fuer die einreise nach vietnam zu besorgen. so watschelten wir zur vietnamesischen botschaft, fuellten die noetigen fackel aus und erhielten dann die auskunft wir duerfen unsere paesse samt visas in drei tagen abholen. so weit so gut, da wir ja auch mit einer wartezeit gerechnet haben.
danach machten wir uns auf die stadt zu erkundigen. hong kong hat also doch so einiges zu bieten, man weiss fast nicht wo man anfangen soll. so spazierten wir den ersten tag einfach etwas herum und liessen uns von den unzaehligen riesigen gebaeuden beeindrucken. am tag darauf machten wir eine kleine reise zum victoria peak, einem atemberaubenden aussichtspunkt von welchem man mehr oder weniger die ganze stadt sehen kann und einem die immense dimension so richtig bewusst wurde. (Blick ueber Hong Kong)
an den abenden haben wir meistens unser "stammrestaurant" aufgesucht. eigentlich war der name der gaststaette (vegetarian resaurant) nicht unbedingt nach unserem gusto... aber ja, wenn ein vegetarian restaurant als spezialitaeten unter anderem huehner-, rinds- und sonstiges fleisch anbietet, kann man dies doch einige tage aushalten!:-) unsere (!!!) serviertochter streckte ihre mitarbeiter jeweils mit einem sauberen ellbogencheck nieder, sobald sie uns wieder im eingang stehen sah... wir sind uns heute noch nicht sicher in welchen von uns beide sie sich verliebt hatte. auf alle faelle fand sie riesigen spass daran, uns beim essen mit staebchen zu beobachten und uns zu unterrichten (ich will ja nicht angeben, aber urs hatte am anfang so seine liebe muehe damit). nach dem ersten abendessen fragte sie uns dann noch ganz hoeflich (wohl bemerkt, sie sprach kein wort englisch) "suizo?". da urs an diesem tag ein t-shirt an hatte, auf welchem auch ein schweizer kreuz zu sehen war, verwunderte uns diese frage nicht allzu fest und bestaetigten natuerlich mit heftigem kopfnicken. in diesem moment kehrte sich am nebentisch ein herr (oder eine dame... konnte man nicht so genau erkennen) und fuegte unserem gespraech ein trockenes "sweetpotatoes and ginger!!" hinzu und widmete sich wieder seinem teller. die serviertochter war mittlerweile wieder weggespurtet und wir fragten uns nur: meint der, das suesskartoffeln und ingwer eine schweizerspezialitaet sei oder heisst dies etwa etwas aehnliches wie weichei und teig? des raetsels loesung bot sich dann als unser schaetzchen (war ueberigens nicht unbedingt huebsch) mit zwei schalen zu uns geschossen kam und diese vor unsere langnasen stellte. genau an diesem zeitpunkt realisierten wir, dass suizo nichts anderes als dessert heisst. von da an erhielten wir immer noch einen dessert ohne dass sie uns fragte... neinnei, kein geschenk des hauses, es wurde immer sauber verrechnet.
natuerlich haben wir auch andere restaurants ausprobiert. das problem bei den einen war einfach... man wusste nie ob du nun eventuell fritierte rattenhodensaecke, glasierte hochlandrindaugapfel oder getrocknete leguanenschleimhaeute isst. aber ja, das meiste war bis anhin geniessbar und wir haben erstaunlicherweise auch noch keine magenprobleme. (chinesischer Snack)
die naechsten tagen widmeten wir noch einmal dem sightseeing und sahen unter anderem die laengste rolltreppe der welt (800m), die groesste messingskulptur (natuerlich ein buddha), einen "pseudo-hollywoodboulvard", ein blumenmarkt sowie ein vogelmarkt, typische strassenmaerkte bei welchen sich zwischen dem fleisch ratten tumelten und natuerlich jenes verschiedene tempel. besonders erwaehnenswert ist jedoch der goldfischmarkt welchen wir besuchten. eine ganze strasse voll von plastiksaeckchen in welchen die tausende verschiedenste fische muehsam versuchten sich irgendwie zu bewegen und nach luft zu schnappen. spaetestens nachdem wir noch in ein hundehandelladen gelangten, in welchen die vierbeiner in uebelst engen boxen gehalten wurden, taten uns die viecher doch ziemlich gehoerig leid.
an den abenden inszeniert die stadt jeweils eine sogenannte "symphonie of lights". waehrend dieser show konnte man von einem aussichtspunkt die hauptskyline sehen, wessen gebaeude mit verschiedenen lichteffekten vorgestellt wurden, untermauert mit einer eher merkwuerdigen musik. war beeindrucken, aber ueber verhaeltnissmaessigkeit kann man sich streiten.
am donnerstagabend diskutierten wir noch froehlich ueber unsere weitere plaene, da wir morgen ja unser visum abholen koennen und wir ja eigentlich bereit waeren fuer die weiterreise. aber halt... da war doch noch was? dank einem input von aussen (danke manuela) konnten wir uns dann doch auch noch daran erinnern, dass wir fuer china selbst ja auch noch ein visum benoetigen. aufgrund der tatsache, dass ja schon freitag war, stellten wir uns auf ein paar weitere tage in hong kong ein. nichts desto trotz, nach dem wir wieder im besitze unserer paesse waren spurteten wir direkt zur chinesischen botschaft. da sie dort mit dem nummernsystem arbeiten brachte uns auch jegliches draengeln nichts, da wir schoen brav warten mussten bis unsere nummern aufleuchteten. und wie soll es anders sein, wir zogen unglueckicherweise die nummern 131 und 132. unglueck weil... die bueros schliessen um 12.00 Uhr (immer diese buerogummis!!!) und um 11.58 war erst die nummer 129 an der reihe. tja, und so wurde es 12 und wir waren noch immer nicht an der reihe und die damen schlossen ihre schalter nach und nach. wir waren schon fast beim ausgang, als um 12.03 doch noch die 131 aufleuchtete. ob es die dame (es war der einzige noch offene schalter) einfach nicht checkte, dass schon 12 war oder es an unserem sympatischen und aeusserst attraktiven aussehen lag, fanden wir nicht heraus. so beantragten wir das visum und zu unserer ueberraschung teilte uns die dame noch mit, dass wir unsere paesse am nachmittag wieder abholen koennen (natuerlich gegen einen kleinen aufpreis). dies hat dann auch wunderbar geklappt.
unser naechstes reiseziel sollte guilin, ein staedtchen auf dem chinesischen festland, sein. da wir nur schwammige und unterschiedliche informationen ueber die beste reiseroute erhielten, entschieden wir uns mal bei einem reisebuero nachzufragen. wir teilten der flotten dame mit, dass wir eigentlich so schnell wie moeglich unsere reise nach guilin antreten moechten, mit bussen oder zuegen war eigentlich unsere idee. die frau nahm dies so zur kenntnis und fing an, an ihrem computer herumzutruemmern. nach einiger zeit kam sie dann auch schon mit den noetigen reiseunterlagen zurueck. wir studierten diese und mussten feststellen, dass aus der busreise ploetzlich eine airbusreise wurde. tja, dies sind halt die kleinen missverstaendnisse aufgrund der sprachbarrieren. wir ueberdachten uns das angebot kurz und kamen zum entschluss, dass wir nun halt noch einmal fliegen. fuer umgerechnet knapp 100fr (busse und zuege wahrscheinlich ca. 40fr) konnten wir immerhin die reisezeit von 18 stunden auf 3 stunden reduzieren.
so machten wir uns auf zum flughafen shengzhen, welcher schon auf chinesischem boden liegt. als wir dann am flughafen aber doch noch ca. 5stunden auf unser flug warten mussten, fingen wir schon fast an unsere entscheidung ein wenig zu bereuen. als es dann aber doch soweit war, fielen uns schon in shengzhen die merkwuerdigen blicke unser mitreisenden auf. wir konnten uns nicht wirklich erklaeren wieso und machten uns auch nichts weiteres daraus. der flug in einer alten klappermaschine verlief reibungslos, abgesehen von den komischen toenen die das flugzeug ab und zu von sich gab.
in guilin angekommen fanden wir dann auch die loesung fuer die schiefen blicke in shengzhen. zur begruessung erhielten wir naemlich frostige 5 grad mit einem starkem bissigen wind!!! wohlverstanden... wir waren natuerlich weiterhin mit unserer standartausruestung, sprich kurze hosen, t-shirt und flipflops, unterwegs. die chinesen, welche nun wirklich nicht unbedingt als froehliches volk bekannt sind, konnten sich das lachen und die dummen sprueche (wir nehmen mal an, dass sie dumm waren) nicht verkneifen. fuer uns hiess dies direkten weges zum hotel und, da es eh schon abend war, ja nicht mehr aus dem haus. am naechsten tag ruesteten wir uns dann auch als erstes mit handschuhen, schaal und longsleeves aus. mehr oder weniger ausgeruestet erkundeten wir die stadt ein wenig, obwohl uns in dieser kaelte eigentlich nicht wirklich viel anmachte.
fuer heute stand eine tour zu den beruehmten reisterassen auf dem programm. morgens um halb 9 wurden wir von einem bus abgeholt und los ging die fahrt. wir mussten schnell feststellen, dass dieser bus wohl keine heizung hat und mussten wohl oder uebel mit dieser tatsache leben. als dann der busfahrer nach einer guten stunden doch noch die heizung einstellte, konnten wir es und nicht verkneifen in sauberem schweizerdeutsch ein kurzes aber gezieltes "schafseckel" nach vorne zu werfen. wir glauben er hat es nicht persoenlich genommen. nach einer halben stunde mit heizung kam dann aber auch die quittung... ein knorzen der kupplung, ein uebler "verbrannter-gummi-gestank" und nichts ging mehr. ja, da standen wir irgendwo im nirgendwo. aber mit samt der situationskomik war das ganze gar nicht so schlimm und wir zwei amuesierten uns koestlich ueber die mitreisenden chinesen und dem lausanner-paerchen, welches nichts gescheiters wusste als im dicksten winter durch kasachstan zu reisen. so verfielen wir im minutentakt den lachanfaellen. nach einer stunde war den auch das ersatzbuesschen da und unsere reise konnte weiter gefuehrt werden. der erste stop war in einem kleinen chinesischen doerfchen, welches ihre ganz speziellen braeuche hat. so kommen dort die maenner kaum mal aus dem haus, die frauen schneiden sich ihre haare das leben lang nicht und waschen es nur in reiswasser und als liebesbeweis kneifen die frauen den maennern so richtig deftig in den hintern. und ja, seit diesem halt in diesem doerfchen bin ich gluecklich verheiratet!!! waehrend den tanz- und gesangsvorfuehrungen der ledigen frauen (oder maedchen) wurden auch noch zwei hochzeitszeremonien durchgefuehrt. und wie es halt so ist, wird das relativ schwierig ohne mann (die lesbenhochzeit ist hier noch nicht so in). so stellten sich ein chinese und ich natuerlich gerne zur verfuegung. nur verstehe ich nicht ganz wieso jeweils die ganze gruppe den liebesbeweis an uns durchfuehrten (das hochzeitsvideo wurde freundlicherweise von urs gedreht. vielen dank an dieser stelle! aber auf dieses muesst ihr euch noch bis im mai gedulden). urs gab dann im nachhinein seine tanzkuenste zum besten, als die ganze hochzeitsgesellschaft einen traditionellen tanz auffuehrten.
danach ging es weiter zu den reisterassen. leider haben wir es mit dem wetter nicht ganz so gut getroffen und es war ziemlich neblig. aber es liess doch einige blicke auf die terassen zu, welche doch sehr beeindruckend waren.
nun sitzen wir weiterhin in guilin und sind uns noch nicht sicher ueber unsere weiteren plaene. eigentlich wollten wir richtung norden weiter, um noch den einen oder anderen pandabaeren zu finden. aber da es in dieser gegend momentan bis zu -8grad sein soll, sind wir uns erstens nicht sicher ob es ueberhaupt pandas hat und zweitens, ob wir dies ueberleben werden.
so... und jetzt das wichtigste an diesem bericht:
BITTE SPART EUCH ALL DIE DUMMEN KOMMENTARE BETREFFEND DEM WETTER!!!:-)
in diesem sinne... machets guaet und hebet sorg!
liebe gruesse
urs und rene
Gepostet von
René
am
Sonntag, Januar 13, 2008
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Dienstag, 8. Januar 2008
日本で大きい (Big in Japan)
Hallo liebe Daheimgebliebenen. Hoffe ihr seid gut gerutscht, habt die Nachwehen aus der Silvesternacht auskuriert und habt die Arbeit wieder aufgenommen. Zumindest die ersten 2 Punkte sind bei uns der Fall und wie ihr dem Titel entnehmen koennt sind wir sicher und heil in Asien angekommen.
Nachdem wir den Neujahrstag etwas ruhiger angegangen sind, stand am 2. Januar dann nochmals etwas historisches auf dem Programm. Nachdem wir den Diamond Head, viele Straende und die Northshore bereits gesehen hatten fehlte uns nur noch Pearl Harbor. Dies ist ein Ort welcher im 2. Weltkrieg eine grosse Rolle gespielt hat. Die Japaner griffen die amerikanische Schiffsflotte welche in Pearl Harbor ankerte mit 350 Flugzeugen an. An diesem Tag hatte die USA einen Verslust von 1177 Soldaten zu verbuchen. Der Besuch an dieser historischen Staette war mit diesem Hintergrundwissen irgendwie schon sehr eindruecklich...
Von Narita (Flughafen) ging es zuerst mit dem Zug Richtung Tokyo und da hat man schon gesehen wie entwickelt und modern dieses Land ist. Im Zug hat es eine elektronische Landkarte auf welcher man sieht wo man sich gerade befindet und an den Wagonenden laufen jeweils die Weltnachrichten, Wetterhervorsagen sowie Noten-und Boersenkurse auf einer Leuchttafel vorbei (muesst also die aktuellen Kurse nicht durchgeben, habe sie bereits studiert). Die Fahrt war in etwa wie in der Schweiz. An den Bahnlinien stehen Haeuser, manchmal faehrt man an Feldern vorbei und ganz selten sogar durch kurze Waldabschnitte so wie beim Vitaparcours zwischen Rueti und Jona... Langsam ging es dann aber doch auf die Stadt zu und die Haeuserdichte an den Bahngleisen nahm rasant zu bis schlussendlich weit und breit nur noch Gebaeude und Leuchtreklamen zu sehen waren.
Am ersten Tag besuchten wir als erstes den Sensoji Tempel, der aelteste Tempel Tokyos. Es war ein hoellischer Menschenauflauf an diesem Samstag Morgen und so konnten wir das ganze Ritual welches sich dort abspielt genaustens beobachten. Zuerst atmen die Leute Rauch ein welcher beim verbrennen von Tannenchries vor dem Tempel entsteht. Danach trinkt man Wasser (enorm chlorig) von einem Brunnen und zum Schluss geht man in den Tempel und wirft dort ein paar Muenzen. Echt spassig das mal gesehen zu haben. Vor dem Tempel herrscht ein bisschen die Stimmung wie am Innsbrucker Christkindlmarkt einfach mit dem Unterschied dass es keine Christstollen sondern Tintenfisch und andere komische Leckerbissen, welche wir uns natuerlich nicht entgehen liessen, gibt. Nachher ging es wie immer mit dem Zug (die Menschenmenge zur Rush Hour ist abartig) weiter nach Akihabara der sogenannten Electrical Town. Dort haben alle grossen Elektronikfirmen ihre Geschaefte und es gibt alle Weltneuheiten zu sehen. Nach einer kleinen japanischen Zwischenverpflegung ging es noch zum Imperial Palace weiter wo noch eine bekannte Bruecke zu bestaunen war. Wenn wir schon mal in Japan sind mussten wir natuerlich auch diese vielfalt von Essen kennenlernen und gingen am Abend wieder in ein typisch japanisches Restaurant. Die Wahl wurde immer aufgrund von Bildern auf der Karte getroffen, wobei die Qualitaet der Fotos nicht immer die Beste war. So musste sich Rene am zweiten Abend anstatt mit einem rechten Menu mit einem kleinen Teller voll gruenem Blattsalat ueberzogen mit Sojasauce begnuegen. Ich wiederum bekam wie immer etwas nicht identifizierbares...
Und so fuhren wir bei Sonnenaufgang im Land der aufgehenden Sonne zum Flughafen. Dass die Sonne in Japan auch untergeht hat uns am Anfang schon ein bisschen irritiert aber die Verwirrung ist inzwischen vergangen. Das Fazit der doch sehr kurzen Zeit in Tokyo ist wirklich von A bis Z positiv!!
Laut Radio Zuerichsee welches wir gerade online hoeren ist es in Rappi gerade 1 Grad kalt. Laeck das bruecht ich jetzt echt noed.... Jenu, wuenschen euch trotzdem einen gmoegigen Tag. Die gmerkigen unter euch haben es bereits gemerkt. Die neusten Fotos sind wieder hochgeladen, so koennt ihr euch vielleicht so noch etwas Waerme in die Schweiz holen.
Liebe Gruesse von den Langnasen aus dem fernen Asien...
Rene und Urs
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Urs
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Dienstag, Januar 08, 2008
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Montag, 31. Dezember 2007
HAPPY NEW YEAR!!!!
wir werden dieses jahr ueberigens genau 11 stunden nach euch in das neue jahr gehen!
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René
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Montag, Dezember 31, 2007
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Sonntag, 23. Dezember 2007
Feliz Navidad, Merry Christmas und Frohe Weihnachten
ja bald ist es so weit bei euch schon 9 Stunden frueher als bei uns, da wir seit Freitag wieder im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten anzutreffen sind. Naja was heisst hier Land der unbegrenzten Moeglichkeiten. Denn Internetcafes gibt es hier fast keine und die wenigen die es gibt sind schweineteuer. Deshalb ist es auch ein bisschen muehsam hier einen Blog zu schreiben. Aber hier im Hotel hat es einen Computer welchen ich jetzt dafuer in Anspruch nehme, ich hoffe die 5 Personen in meinem Ruecken nehmen mir die etwas laengere Wartezeit nicht uebel :-)
Nach dem letzten Bericht aus Puerto Viejo wo wir nur einen Tag verbrachten ging es nach Bocas del Toro. Zuerst 2 Stunden mit dem Bus bis zur Grenze Costa Rica - Panama. Diese besteht aus einer alten Eisen- und Holzbruecke welche wirklich nicht sehr stabil aussieht, jedoch immer noch dazu dient um mit Lastwagen drueber zu fahren. Auf der einen Seite der Bruecke holt man sich den Ausreisestempel und geht dann zum anderen Ende um dort den Einreisestempel in den Pass machen zu lassen. Eine Gepaeckkontrolle gibt es hier nicht, wer etwas schmuggeln will kann das hier gerne tun.
Von der Grenze aus ging es nochmals kurz mit dem Bus weiter, vorbei an den Chiquita Bananenplantagen welche wirklich riesig gross sind. Der Rest der Reise wurde dann noch mit dem Boot zurueckgelegt. Eine wirklich tolle Bootsfahrt wie wir bei der Rueckreise feststellen durften. Bei der Anreise hat es leider die ganze Zeit geregnet.
Auf der Hauptinsel Colon empfingen wir einen Tag nach unserer Ankunft weitere Freunde aus der Schweiz. Petra und Yves verbringen ihre Ferien in Costa Rica und machten auch einen Abstecher nach Panama. Mit ihnen gingen wir auf die Nachbarinsel Blastimentos welche noch total untouristisch ist. Wir verbrachten die Tage am Strand oder mit Spaziergaengen ueber die Insel um die bekannten roten Froesche zu suchen, welche wir dann schlussendlich auch fanden.
Gruesse aus dem Westen und Marry X-Mas
Rene und Urs
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Urs
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Sonntag, Dezember 23, 2007
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Sonntag, 9. Dezember 2007
Pura Vida!
Bueno dias!
nach drei stunden wurden wir dann von unserem guide fuer die vulkantour abgeholt und an den vulkan arenal gefahren. uns wurde vor dieser tour gesagt, dass diese tour relativ anstregend sei und wir gutes schuhwerk mitnehmen sollen. also liessen wir fuer einmal unsere allwetterkampfflipflops zu hause. tja, die "wanderung" dauerte dann jedoch genau ca. eine stunde und ins schnaufen kamen wir also nun wirklich nicht. ein guter beweis fuer uns, dass mir immer noch relativ fit in der gegend rumlaufen!:-) doch der eigentlich hoehepunkt dieser tour, die herumfliegende lava bei nacht, blieb uns leider verwehrt, da der ganze vulkan leider vom nebel verhuellt war.
bei den erklaerungen zum reitverhalten, informierte uns der guide auch noch ueber die einzelheiten der verschiedenen pferde. meines neige oefters dazu mal deftig auszuschlagen und moege es nicht verkraften, wenn ihr ein anderes pferd ueberholt. ich muesse aufpassen, dass santana dem pferd von meret nicht in die naehe komme, da sich diese ueberhaupt nicht moegen und einander treten wuerden. beim pferd von urs kaeme es oft vor, dass er andere pferde einfach abdraenge, wenn ihm eines zu nahe kommt. wenn man sich vorstellt, dass ein solches pferd doch noch einige kilos auf die wage bringt, kann es doch noch schmerzhaft werden, wenn sein bein zwischen zwei pferden eingeklemmt wird.
PS: Bilder folgen!!
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René
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Sonntag, Dezember 09, 2007
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Montag, 26. November 2007
Getrenntes Zimmer in Costa Rica
Halloechen miteinander....
ja die Spannung ist hoch, denn seit gut 3 Monaten sind René und ich nun gemeinsam unterwegs und ertragen uns Tag und Nacht. Aber nein, es ist nicht die Stimmung die angespannt ist, sondern die Spannung was sich hinter dem ersten Tuerchen im Advendskalender versteckt.... Seit anfangs November sind naemlich in Mittelamerika schon alle Haeuser und Geschaefte mit Weihnachtsdekoration geschmueckt (teilweise auch eher verunstaltet) und alle freuen sich anscheinend bereits jetzt riesig auf das Fest. Die erste Uebernachtung in Costa Rica verbrachten wir jedoch trotzdem in getrennten Zimmern, jedoch nicht weil wir es nicht mehr gemeinsam aushielten sondern weil ein Einzelzimmer mit Dusche 10 Dollar und ein Doppelzimmer mit Dusche 28 Dollar gekostet hat. Da wir das Rechnen noch nicht ganz verlernt haben, bemerkten wir dass es einfach etwas guenstiger ist 2 Einzelzimmer zu nehmen. Die Kalkulation dieses Hotels haben wir noch nicht ganz begriffen, werden uns aber vielleicht in einer ruhigen Minute nochmals Gedanken darueber machen :-)
So nun aber fertig gefachsimpelt und rein in die Erlebnisse...
Nach dem letzten Bericht haben wir noch 2 Ausfluege in Granada gemacht. Der erste Ausflug fuehrte uns auf den inaktiven Vulkan Mombacho. Naja, diese Tour oder besser gesagt den Guide haetten wir uns sparen koennen. Fuer die 1.5 Km lange Umwanderung des Kraters benoetigten wir mehr als 1.5 Stunden weil der Fuehrer alle 5 Meter einen kleinen Vortrag ueber die Pflanzen am Wegrand hielt. Was uns jedoch in Naturkunde in der Schule schon nie interessierte, konnte auch in freier Natur keine Euphorie in uns ausloesen. Wahrscheinlich fehlt uns da einfach der gewisse botanische Sinn dazu. Wir haben diese Tour deshalb nur weiblichen Reisenden ueber 45 Jahre weiterempfohlen...
Die zweite Tour war dann jedoch wieder super! In Pferdekutschen wurden wir zum Bootsanlegeplatz am Lago de Nicaragua, dem einzigen See der Welt mit Suesswasserhaien, gefahren. Vor Granada liegen naemlich 365 kleine Inseln im 8-groessten See der Welt und diese gingen wir besichtigen. Auf manchen Inseln haben etwas wohlhabendere Leute ein Haeuschen gebaut und andere sind unbewohnt. Auf einer dieser unbewohnten Inseln gibt es nur Affen und bei dieser haben wir angelegt. Besser gesagt wir mussten gar nicht erst anlegen, denn die Affen sind ueber die Baeume auf unser Boot gesprungen und haben die mitgebrachten Bananen verschlungen. Auf dem Rueckweg sahen wir dann wieder einmal einen der unzaehligen schoenen Sonnenuntergaenge, welche wir auf unserer Reise immer wieder gerne geniessen.
(René mit Lucie)
Nach Granada ging es von Rivas aus mit der Faehre nach Isla Ometepe. Diese Insel hat von oben die Form einer 8 und besteht aus 2 Vulkanen.
(Isla Ometepe mit den 2 Vulkanen)
Auf der Faehre haben wir das gemuetliche Bielerpaar Rebi und Saendu kennengelernt und dann auch die 2.5 Tage dort gemeinsam verbracht. Nachdem wir am ersten Tag wieder einmal etwas ausgespannt hatten, mieteten wir am 2 Tag gemeinsam einen 4x4 Suzuki. Mit diesem planten wir eine Inselumrundung. Zuerst besichtigten wir den Wasserfall von San Ramon. Die ersten Kilometer des Weges waren noch gut begehbar, der letzte Kilometer wurde jedoch vor einem Jahr von einem Unwetter total weggeschwemmt, so dass es dann doch etwas muehsam war mit den Flip-Flops ueber die vom Fluss durchzogene Geroellhalde zu klettern. Aber der Wille hat gesiegt und schlussendlich konnten wir doch noch eine Dusche unter dem Wasserfall nehmen.
(Saendu und René nachdem wir den Weg erklommen hatten)
Beim Rueckweg zum Auto sahen wir dann auch das erste Mal auf unserer Reise noch eine lebende Schlange. Zuerst dachten wir das rascheln im Gebuesch neben René sei ein Leguan, aber die ca. 1 Meter lange und 3 cm breite Schlange ueberquerte dann ein Meter vor unseren Fuessen die Strasse... Ja und dann machten wir uns auf um mit dem Auto weiterzufahren. Die Strassen waren bis dahin schon nicht sehr gut aber trotzdem einigermassen befahrbar, dies aenderte sich aber bald. Der Weg war versetzt mit grossen Steinen und wir fuehlten uns 2 Stunden wie im Schuettelbecher. Aber wir, und vor allem auch unser Suzuki haben die Fahrt gut ueberstanden und wir waren wieder um ein tolles Erlebnis reicher.
Von Ometepe ging es dann weiter nach San Juan del Sur. Ein Staedtchen an der Pacific Kueste. Schon bei der Ankunft am Nachmittag wurde uns gesagt, dass es momentan kein Strom gaebe und deshalb Duschen, Internet, Bankomat, etc. nicht funktionieren. Am Nachmittag hat uns das auch nicht wirklich interessiert, um 6 Uhr wurde es aber dunkel und etwas Hunger hatten wir auch. Im Restaurant bekamen wir dann eine Pizza aus dem Gasofen und um halb 10 abends gab es auch wieder Strom im Dorf. Der zweite Tag verlief etwa gleich. Die Loesung des Raetsels erhielten wir von der Hotelbesitzerin. Der Strom wird in diesem Ort von der Regierung immer um 2 Uhr nachmittags abgestellt und zwischen 5 und 10 Uhr abends wieder eingeschaltet.
(San Juan del Sur um 7 Uhr abends)
In San Juan del Sur stand eine Premiere fuer uns auf dem Programm. Wir nahmen eine einstuendige Einfuehrungslektion im Wellenreiten und konnten dann den ganzen Tag noch etwas alleine ueben was auch sehr gut geklappt hat. Naja, ich hatte ja auch die Ehre bei Luis Chamorro, dem besten Surfer von Nicaragua meine ersten Surfversuche zu absolvieren... Ich denke der Grundstein fuer eine Surfkarriere ist somit gelegt und wir werden waehrend unserer Reise sicherlich noch das eine oder andere Mal auf dem Brett stehen.
San Juan del Sur war die letzte Station in Nicaragua und puenktlich um 12 Uhr mittags fuhr der 11 Uhr-Bus nach Rivas ab. Dort sollte um 2 Uhr der naechste Bus abfahren um die Grenze nach Costa Rica zu ueberqueren. Schlussendlich wurde es 4 Uhr bis der Bus gefahren ist, aber das lange Warten sind wir uns ja inzwischen gewohnt. Seit wir in Mittelamerika reisen wissen wir auch wieso das spanische Verb "esperar" im Deutschen die Bedeutungen "warten" und "hoffen" hat. Zuerst wartet man auf einen Bus, danach hofft man nur noch dass er ueberhaupt noch kommt... :-)
Der Grenzuebertritt verlief gut und auch ziemlich schnell. Etwas ungewohnt war die militaerische Organisation. Auf einer langen geraden Bank musste jeder sein Koffer/Rucksack hinlegen und oeffnen. Erst als alle in einer Reihe hinter ihrem Gepaeckstueck standen kam der Inspektionsoffizier vorbei und pruefte die mitgefuehrten Gegenstaende.
Nach einer kurzen Nacht in Liberia ging es morgens um halb 6 mit dem Bus nach La Fortuna wo wir uns nun seit vorgestern befinden. Dieses Dorf liegt am Fuss des bekannten Vulkanes Arenal. Gestern stand unser erster Ausflug auf dem Programm, eine Canopy Tour. Ja uns hat das Wort vorher auch nichts gesagt aber seit gestern wissen wir bestens was das genau ist. Mit einem speziellen "Gstaeltli" wird man an einer Rolle befestigt und diese Rolle wird auf ein Drahtseil gehaengt. Das Drahtseil geht von einem Punkt zum Anderen und so fliegt man dann durch die Gegend. Es war ein wirklich ganz tolles Erlebnis mehrere hundert Meter ueber dem Boden
ueber und durch die Baumwipfel des riesigen Dschungels zu fliegen. Man hatte eine super Aussicht auf Wasserfaelle, Vulkan und eben den Regenwald.
(links: René im Anflug)
(rechts: Ich schon etwas weiter weg beim verschwinden in den Baeumen)
Die laengste Zipline war 980 Meter lang. Um diese Strecke zurueckzulegen benoetigte man gerade mal 50 Sekunden. Der Park bestand aus 10 Ziplines wobei keine kuerzer als 200 Meter war. Zum Schluss der Tour stand noch eine weitere Premiere fuer mich auf dem Programm. Der Weg zurueck fuhren wir nicht wieder mit dem Traktor, nein uns wurden Pferde zur Verfuegung gestellt. René war bereits vor 10 Jahren einmal alleine auf einem Pferd geritten. Ich habe das wohl das letzte Mal unter der strengen Aufsicht meiner Eltern im Kinderzoo gemacht. Aber wir haben uns gut gehalten und konnten mit den prahlenden Texanern locker mithalten :-)
Morgen werden wir dann den Vulkan erklimmen und uns danach ein bisschen im Wasser der warmen Quellen erholen...
Ihr seht, das Leben hier ist schampar anstrengend deshalb ist jetzt auch Schluss mit dem Bericht. Guterzogen wie wir sind haben wir aber noch die neusten Fotos hochgeladen, dass es euch im Buero nicht allzu langweilig wird :-)
Ach ja, nicht dass ich es noch vergesse. Ihr koennt einfach unterhalb dieses Textes auf "Kommentar" druecken und dort schreiben was sich hinter dem ersten Toerchen im Kalender versteckt. Natuerlich sind wir auch ueber andere Anregungen, Inputs, Outputs, Lob und all die anderen positiven Meinungen froh.
Also schaut dass ihr nicht aus dem Weihnachtsfenster kippt!!
Hasta la proxima...
René und Urs
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Urs
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Montag, November 26, 2007
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Donnerstag, 15. November 2007
Die Sonne wieder gefunden!
Grueaezi mitenand!
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René
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Donnerstag, November 15, 2007
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Sonntag, 4. November 2007
...und schon wieder sitzen wir fest
Buen dia!!
Jaja wir melden uns bereits wieder. Nachdem ihr das letzte Mal etwas laenger warten musstet, haben wir gedacht dass wir euch heute bereits wieder etwas schreiben. So ein kleines "Zueckerli" zwischendurch.
Das Wetter hier in Honduras ist leider momentan nicht sehr gut. Wir haben hier leider die Regenzeit noch erwischt und das ist unuebersehbar :-) Die Strassen sind des oefteren geflutet und die Flip-Flops sind das einzig richtige Schuhwerk hier. Man steht eh bis zu den Knoecheln im Wasser.... Ansonsten gefaellt es uns hier, im Land in dem es eine gute halbe Stunde dauert um eine Schale Kornflakes mit Milch zuzubereiten sehr gut. Die Leute sind sehr freundlich und an den Marktstaenden kann man wieder um die Preise feilschen :-) Aber nachdem wir mit Mueh und Not endlich Belize verlassen hatten, konnte es eigentlich nur noch besser werden....
Belize wird uns wahrscheinlich als das Land dass uns am wenigsten gefallen hat in Erinnerung bleiben. Bis jetzt ist es das mit Abstand unsympatischste Volk welches wir auf unserer Reise angetroffen haben. Die Leute sind oft den ganzen Tag besoffen oder stehen unter Drogeneinfluss hatten wir das Gefuehl. Von der Freundlichkeit und dem Charme welchen wir von den Leuten aus den mittelamerikanischen Laendern kannten, war hier gar nichts zu spueren. Man konnte kein Gespraech mit Einheimischen fuehren, ohne dass diese zum Schluss die hohle Hand machten.
Was jedoch ein wirklich tolles Erlebnis war, war ein Segelausflug welcher mit Schnorcheln kombiniert wurde. Diesen machten wir von der Insel Caye Caulker aus. Bereits auf dem Weg zum ersten Schnorchelplatz haben wir 2 Delfine gesehen, welche mit unserem Boot um die Wette geschwommen sind. Und spaeter beim Schnorcheln haben wir eine grosse Seekuh gesehen. Ein weiteres Highlight war natuerlich das Sharkhole-Reef wo sich wenige Meter unter uns mehrere Haie tummelten.
Von Caye Caulker ging es dann wieder zurueck nach Belize City, um von dort mit dem Bus nach Placencia zu fahren. Von dort aus faehrt jeden Freitag ein Schiff nach Honduras wo wir ja hinwollten. Was uns in Belize auch gefallen hat war die Natur. Die Fahrt im ehemaligen amerikanischen School-Bus in welchem froehliche Musik aus den Boxen stroemte fuehrte uns vorbei an Palmenalleen, amazonasaehnlichen Gebieten und endlos scheinenden Waeldern. Zum Schluss fuehrte uns dann noch eine kurze Bootsfahrt durch die Mangroven auf die Halbinsel Placencia. Das Dorf ist nicht besonders gross und einen Tag am Strand dort genuegt total. Rene genoss jedoch die am ersten Abend stattfindende Halloween-Party bis in die fruehen Morgenstunden. Am Donnerstag wollte ich noch die Tickets fuer die Faehre kaufen. Dazu musste ich jedoch noch etwas Geld aus dem Automaten holen. Der Betrag war bereits eingegeben und das OK zur Ausgabe gedrueckt als der Bildschirm schwarz wurde und der Computer abstellte. Die Karte war weg und Geld hatte ich keines. So musste ich ca. 1 Kilometer zur Bankfiliale laufen wo mir gesagt wurde dass ich beim leeren des Bankomaten meine Karte zurueckbekaeme. Zur abgemachten Zeit wurde der Automat geleert. Um die Karte zu bekommen muesse ich jedoch nochmals zur Bank gehen. Haette ich gewusst wie die Fahrt zur Bank werden wuerde, waere ich sicherlich zu Fuss gegangen. Der Sicherheit wegen durfte ich nicht vorne im Pick-Up sitzen sondern nur auf der Ladeflaeche. Nach wenigen Metern stoppten wir das erste Mal beim Getraenkehandel. Eine Kiste Bier wurde gekauft. Dann ging es weiter zu einem Haus wo die 3 Bankangestellten eine riesige Torte mit der Aufschrift "Just a Boy" abholten. Nun ja es kam wie es kommen musste. Beim dritten Stop stiegen alle aus, nahmen Bier und Torte mit und verschwanden im Haus. Waehrend drinnen eine Geburt gefeiert wurde genoss ich die freie Zeit an der bruetenden Hitze auf der Ladeflaeche. Nach ca. 15 Minuten war das ganze gluecklicherweise vorbei und wir fuhren zur Bank, wo mir nach einem netten Gespraech mit einem Bankangestellten ueber Gott und die Welt doch noch mein "Bankchaertli" ausgehaendigt wurde.
Tags darauf war endlich Freitag, der Tag an dem die Faehre fahren wuerde. Puenktlich um 9 Uhr standen wir bereit. Die bereits wartenden Touristen liessen jedoch nichts gutes verlauten. Die Faehre fahre nicht hiess es. Das Boot werde momentan in Belize City repariert und werde fruehestens am Nachmittag hier sein und am Samstag fahren. Insgesamt wollten 14 Leute nach Honduras ausreisen und es wurde nach Loesungen gesucht. Auch die Nachricht dass eine Ueberfahrt wegen des Wetters nicht moeglich sei liess uns nicht nachgeben und so organisierten wir (allen voran Rene, das muss hier mal gesagt werden) ein privates Boot. Mit Geld laesst sich in Belize vieles machen, so bezahlten wir fuer die gut 2 Stuendige Bootsfahrt 75 US-Dollar pro Person. Das ist an dieser Ecke der Erde verdammt viel Geld. Mit dreistuendiger Verspaetung fuhren wir endlich los. Zuerst musste jedoch noch ein Ausreisestempel in den Pass. Dafuer hielten wir mit unserem Boot an einem Schiffsumschlagplatz. Dort wurden unsere Paesse eingesammelt und der Kapitaen verliess fuer 30 Minuten das Boot. Als er zurueckkam mussten wir nochmals ca. 1 Stunde warten bis der Zollbeamte bei unserem Boot ankam um die Stempel in die Paesse zu setzen. Natuerlich nur gegen Gebuehr....
Die Schifffahrt verlief dann aber wirklich gut und wir kamen spaetnachmittags in Honduras an. Die Immigration verlief hier wieder ohne Probleme und am Abend besuchten wir auch bereits die erste hondurianische Diskothek in Tela. Naja, Diskothek klingt super, ist jedoch nicht zu vergleichen mit dem was wir kennen. Das Durchschnittsalter sank bei unserem Eintreten von 49 auf 47 Jahre und nach einem Bier hatten wir das ganze Erlebnis auch schon wieder beendet. Da konnten auch die zahlreichen Tanzaufforderungen der einheimischen Frauen nichts dran aendern.
Nun sind wir in La Ceiba.
Das war es bereits wieder gewesen von unserer Seite, jetzt seid ihr wieder dran. Bei dieser Gelegenheit wuerden mich auch wieder einmal die Boersenkurse interessieren. Dank dem Regen habe ich etwas Zeit diese genauer unter die Lupe zu nehmen :-)
Fotos hochladen klappt hier leider nicht, aber wie schlechtes Wetter aussieht wisst ihr in der Schweiz ja bestens :-)
Liebe Gruesse aus England... aehm Honduras natuerlich!
Rene und Urs
Nachtrag zum letzten Bericht:
Minigolfklassament (18 Loch Halbnatur-Minigolfkurs):
1. Rene
unter ferner liefen: Manuela, Sandro und Urs
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Urs
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Sonntag, November 04, 2007
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Sonntag, 28. Oktober 2007
Lang ists her...
Da sich anscheinend doch schon einige Sorgen um uns machen, ist es jetzt doch an der Zeit, wieder mal was von uns hoeren zu lassen. da wir natuerlich wie immer wieder viel erlebt haben, versuchen wir uns diesmal auch so kurz wie moeglich zu halten.
Zuerst moechte ich mich fuer die zahlreich eingegangen Hinweisen zum Verbleib meines Portemonnaies bedanken. Leider waren jedoch all die entsprechenden Recherchen erfolgslos unter wir tappen weiterhin im dunkeln!:-)
Also... den letzten Bericht verfassten wir ja von Palenque aus. Am naechsten Tag schafften wir es dann jedoch tatsaechlich nach Campeche. Wie wir letztes Mal erwaehnt haben, freuten wir uns dort ja vor allem auf das Meer und einfach am Strand relaxen. Weit gefehlt!!! Campeche liegt zwar am Meer... doch von einem Strand war weit und breit keine Spur. Tja... darum entschieden wir uns, nach einem Stadtrundgang, den Abend auf dem Zocalo (Hauptplatz) in einem Restaurant\Bar zu verbringen.
Als wir unseren Frust der letzten Tage etwas weggetrunken hatten, machten wir uns am naechsten Morgen auf nach Cancun. Aber leider lief auch dies nicht ganz nach Plan. Mit den Tickets fuer die Direktfahrt in der Hand, warteten wir geduldig auf den entsprechenden Bus. Dieser kam dann trotz einiger Verspaetung auch am Busbahnhof an. Wir schnappten unser Gepaeck und warteten, mit vier weiteren Passagieren, vor dem Stauraum um unsere ja nicht allzu kleinen Rucksaecke darin zu verstauen. Das einzige was jedoch dann lief wie geschmiert, war der Motor sowie der Rueckwaertsgang des Buses. Obwohl wir wie wild noch mit den Haenden fuchtelten und ziiiemlich grimmig hinterher schauten, schuettelte der Busfahrer nur den Kopf und fuhr von dannen. Da es uns wirklich nicht anmachte, noch einen Tag in Campeche zu verbringen, forderten wir die arme Frau am Ticketschalter auf, uns eine andere Loesung zu finden. Nach ca. 10 min sassen wir dann auch in einem Bus, welcher zwar nicht direkt, aber immerhin am selben Tag noch nach Cancun fuhr.
Ganz ehrlich gesagt, machten wir die ersten zwei Tage in Cancun ziemlich genau gar nix ausser essen, trinken, shoppen und Internet...
Und dann, ja dann war es soweit und wir durften unseren ersten Besuch aus der Schweiz in Empfang nehmen. Urs` Schwester und deren Freund reisten ab nun fuer zwei Wochen durch Mexiko. Zuerst machten wir uns auf an den Strand von Cancun... da es in Cancun in dieser Jahreszeit ueblich ist, dass es einmal pro Tag fuer ca. 1 stunde regnet, hatten wir an diesem Tag doch mehr oder weniger Glueck, da dieser Regen eher gegen den Abend einsetzte.
Am naechsten Tag stand die Ruinen-Staette Chichen Itza auf dem Programm. Obwohl Urs und ich doch schon einige Ruinen gesehen haben, waren diese Maya-Gebilde doch auch wieder sehr beeindruckend. Allen voran die Familie Rueegg waren auch von den vielen Gramsch-Staenden rund um diese Staetten sehr angetan, zum Glueck sind Sandro und ich soooo geduldige Menschen! Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber gekauft wurde glaube ich nichts!:-)
Weiter ging unsere Reise wieder ueber Cancun zur Isla Mujeres. Und was uns dort erwartete war einfach nur traumhaft.
Tja, nach dieser Enttaeuschung suchten wir natuerlich eine wiedergutmachung und hofften, diese auf der Insel Cozumel zu finden. man merkte sofort, dass es hier doch bereits wieder einiges touristischer zu- und hergeht als bei den vorherigen orten. der erste tag auf cozumel war wieder einmal (vorallem fuer die familie rueegg) dem shopping gewidmet. sandro und ich bevorzugten wahrend dessen lieber ein kuehles bierchen. am abend dann, buchten wir jedoch unsere ersten tauchgaenge seit unserem brevet. so ging es dann am naechsten morgen auch los auf die hohe see, um die unterwasserwelt rund um cozumel zu erkundigen. zu sagen ist nocht, dass sandro dies leider nur von der oberflaeche her tun konnte, da er noch kein tauchbrevet besitzt... aber auch im scheint das schnorcheln gefallen zu haben. und fuer uns drei waren die zwei tauchgaengae einfach nur grossartig. wir hatten wetterglueck und so war die sicht unter wasser bis zu 50 meter. es ist schon genial, wenn man sich unter wasser bis auf wenige cm den fischen naehern kann und die dich ansehen als waerst du einer von diesen. neben den fischen konnten wir auch riesenkrabben, schildkroeten, rochen, seesterne und sonstige eher undefinierbare viecher sehen.
Danach mietete wir uns fuer den naechsten Tag zu viert einen alten VW-kaefer cabriot um mit diesem eine rundefahrt um die insel zu machen. doch es kam alles anders. als wir auf der strasse der kueste entlang fuhren, winkte ploetzlich eine frau am strassenrand wie verrueckt. zuerst dachten wir, dass wir etwas falsch gemacht haben, dem war jedoch nicht so. die dame offerierte uns einen all-inclusiv-tag in einem mehr oder weniger nobelhotel fuer genau fr. 35.00 pro nase. nach einigem hin und her entschieden wir uns, dieses angebot doch anzunehmen. also schlugen wir uns den ganzen tag lang die baeuche voll und tranken auch das eine oder andere. da wir unser mietauto jedoch leider noch dabei hatten, mussten wir uns mit der zeit etwas zuruecknehmen, da wir dieses am selben abend noch zurueck geben mussten. urs chauffierte uns dann jedoch sicher wieder ins hotel zurueck.
Nach der Insel Cozumel verbrachten wir noch einen sonnigen Tag am strand von playa del carmen.
man koennte ja meinen, dass wir langsam aber sicher die schnauze voll von straenden haben... aber dem ist nicht so! die naechste destination war tulum, welches einerseits fuer die maya-ruinen und andererseits fuer die weissen sandstraende bekannt ist. in einem eigenen cabanas konnten wir uns also weitere zwei tage mit wettbraeunen beschaeftigen.
wir machten uns in die andere richtung auf... richtung belize. die aufmerksamen von euch haben natuerlich jetzt bemerkt, dass wir belize eigentlich gar nicht in unserem programm hatten. aber anstatt wieder den muehsamen umweg durch guatemala zu machen (vor allem mit diesen unbequemen, vollgestopften bussen), entschieden wir uns das visum fuer belize zu leisten (55 dollar). viel haben wir jedoch von belize noch nicht gesehen. nach einer uebernachtung in corozal und in belize-city, welches wirklich eine eher komische stadt ist, sind wir nun auf der insel caye caulker angekommen, welche wir hier mal als herzig bezeichnen. aber das leben in belize ist eigentlich noch speziell. von ueberall her hoert man laute klaenge aus einem mix aus hip-hop und raggae musik. sogar die zollbeamten nickten mit dem kopf im takt zum hiphop-sound, welcher dort aus den lautsprechern hallte, waehrend dem sie unsere visums ausstellten und uns kontrollierten.
so... am schluss bleibt noch zu sagen, dass wir uns bemuehen werden, den naechsten bericht wieder etwas zeitiger zu liefern. dies ist naemlich ehrlich gesagt auch einfacher fuer unser gedaechtnis.
unsere fotogallerie wurde ueberigens noch aktualisiert und die bilder zu diesem bericht werden in kuerze noch folgen.
in diesem fall... viel glueck bei "wer baut den groessten schneemann" und passt auf euch auf!
urs und rene
Gepostet von
René
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Sonntag, Oktober 28, 2007
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Rumble in the Jungle
In den letzten Tagen haben wir viel erlebt. Also hohlt euch am besten zuerst einmal eine Tasse Tee und legt das Sitzpolster nochmals zurecht.... Los gehts:
Um in Mittelamerika viel zu erleben und rumzukommen kommt man um die Busfahrten nicht herum. So waren wir einen grossen Teil auf den Strassen unterwegs. An die Strassenzustaende und die verschiedensten Fahrstile haben wir uns auch bereits gewoehnt. Was dann immer etwas muehsamer ist, ist der Platz. Einen vollen Bus gibt es hier nicht. Solange zahlende Leute am Strassenrand stehen findet man immer einen Platz auch wenn man gegenseitig auf die Knie sitzen muss. So bietet dann auch zwangslaeufig jeder jedem eine starke Schulter zum anlehnen. Gerade auf dem Weg hierher war eine Mexikanerin so frei und hat zum schlafen den Kopf auf meine Schulter gelegt. Auch Rene hatte schon das Glueck um neben einem Maedchen zu sitzen welches es schampar laessig fand ihm auf den Oberschenkel zu klopfen. Dies im selben Takt mit kurzen Unterbruechen 4 Stunden lang. Auch sonst haben wir schon laessige Sachen im Bus erlebt. Zum Beispiel wie es riecht wenn bei ca. 35 Grad die Windeln gewechselt werden und die vollen danach noch 2 Stunden liegen bleiben.
Aber diesen Erlebnissen stehen auch wieder ganz viele schoene gegenueber. Nach dem letzten Bericht in Panajachel sind wir nach Antigua gefahren. Dort standen wir am naechsten Morgen bereits um 6 Uhr auf der Matte. Die Besteigung des noch aktiven Vulkanes "Pacaya" stand auf dem Programm. Die Wanderung war sehr witzig. Unser Fuehrer haette auch problemlos als Selbstunterhalter in einer Abendshow auftreten koennen. Er liess es sich auch nicht nehmen den hinteren Teil unserer Gruppe mit einem Sprung aus dem Gebuesch und Wildschweingeraeuschen zu erschrecken. Wir waren beim Aufstieg durch den Regenwald natuerlich an der Spitze dabei und konnten das Schauspiel so verfolgen. Oben angekommen waren wir ueberwaeltigt vom Ausblick und natuerlich der Lava. Diese floss naemlich nur einen Meter an uns vorbei und es war schon ein mulmiges Gefuehl ueber die getroknete Lava zu laufen. Auch die Hitze ist unvorstellbar und fast unertraeglich.
Ansonsten haben wir in Antigua noch den feinen guatemaltekischen Kaffe genossen und den Markt besucht. Da hat sich Rene auch noch fuer 22 Franken neue Turnschuhe gekauft. Es ist allgemein alles sehr guenstig hier. Wir haben in Guatemala City ein kompletes Mittagessen mit Suppe und einem Getraenk fuer umgerechnet 1.50 Franken gegessen. Ein Cuba Libre oder Gin Tonic bekommt man auch fuer gut einen Franken.
Von Antigua sind wir nach Guatemala City gefahren, wo wir definitiv nichts sehenswertes gefunden haben. So sind wir nach einer Nacht auch schon wieder weiter nach Lanqin wo uns dann aber ein wirkliches Paradies erwartete. Die Wohnanlage "El Retiro" liegt an einer sehr idyllischen Lage umringt von viel Wald und einem Fluss. Geschlafen wird dort in super schoenen Bungalows auf dessen Terrassen sich jeweils Haengematten befinden.
Die Stimmung ist sehr familiaer und die Leute waren alle super nett (Besten Dank an dieser Stelle an Karin, Esther, Vivienne und Stefan welche sich bestens um uns gekuemmert haben). Nach dem gemeinsamen Nachtessen wird meistens noch ein bisschen in der Bar getrunken und gefeiert. Der richtige Zeitpunkt um unsere Trinkfestigkeit wieder einmal zu testen und spaet ins Bett zu gehen.... Das haben wir dann auch gleich 3 Abende lang gemacht :-) Aber die Aktivitaeten den Tag durch kommen dort nicht zu kurz. Am zweiten Tag haben wir naemlich einen Ausflug nach Semuc Champey gemacht. Zuerst stand eine Hoehlenwanderung auf dem Programm. Ausgeruestet mit Sandaletten, Badehose und einer Kerze stiegen wir in die Dunkelheit. Der Weg war immer ca. Bauchhoch im Wasser und ca. 1/4 mussten wir auch schwimmen. Dies war mit den Sandalatten an den Fuessen und der Kerze in der Hand nicht ganz einfach und die Steine im Wasser waren nur unschwer zu erkennen :-) Toll war es aber auf alle Faelle und ich denke die Fledermaeuse nehmen es uns auch nicht Uebel dass wir sie geweckt haben.
Nach der Hoehlenwanderung konnten wir uns erst einmal entspannen. Rivertubing war angesagt. Ca. 20 Minuten lang liessen wir uns auf einem Autoreifen im Fluss treiben, bevor wir noch von einer 7 Meter hohen Bruecke in den Fluss springen konnten. Der Tag war noch lange nicht zu Ende. Es waren nicht nur die Luftfeuchtigkeit und der vorabendliche Alkoholkonsum welcher uns den Schweiss aus den Poren stroemen liess. Nein es war die Wanderung zu einem Aussichtspunkt von welchem man die natuerliche Bruecke Semuc Champeys sehen konnte. Der Fluss geht dort unter die Erde und kommt erst nach 300 Meter wieder zum vorschein. Auf der Bruecke befinden sich mehrere Pools welche mit tuerkisblauem Wasser gefuellt sind. Einfach traumhaft und super um sich nach dem Abstieg drin abzukuehlen. Natuerlich haben wir das zum Abschluss der Tour auch noch gemacht.
Schweren Herzens verliessen wir Lanqin nach dieser tollen Zeit nach Tikal. Dort kamen wir beim Eindunkeln mitten im Dschungel an. Auch uebernachtet haben wir in einer Wohnanlage inmitten des Waldes. Das Preis/Leistungs-Verhaeltnis war nicht wirklich toll. Eher teuer dafuer kein Licht, kurz kein Wasser (genau als Rene unter der Dusche stand, sowiso schon im Dunkeln :-)) und einen ungebetenen Gast hatten wir auch noch. Ein Skorpion den wir dann einfangen liessen. Die Nacht war aber eh nur kurz. Um 4 Uhr machten wir uns auf um auf einer Ruine den Sonnenaufgang und das Erwachen der Wildtiere ueber dem Dschungel zu erleben.
Nach diesem Morgen machten wir uns auf nach Mexico. Das war der Anfang einer langen Reise. Das Visum durch Belize wollten wir uns ersparen und machten uns auf den Weg zurueck nach Palenque. Nach einer weiteren eher muehsamen Busfahrt sind wir dann gester Abend am Fluss angekommen, welcher die Grenze zu Mexico ist. Die Formalitaet von Guatemala, sprich Ausreisestempel hatten wir sauber besorgt und nahmen uns ein Zimmer direkt am Fluss. Ein kleines Nachtessen bekamen wir bei der Nachbarsfamilie, welche uns in ihrem Wohnzimmer noch einige Tacos anboten. Fuer heute Morgen wurde uns ein Bus versprochen welcher vom Hotel direkt nach Palenque fahren wuerde. Wir sind dann ein weiteres Mal vor 6 Uhr aufgestanden, nur der Busfahrer musste das irgendwie vergessen haben. Auf alle Faelle kam kein Bus und uns wurde ein Boot zur Grenzueberquerung angeboten. Die zweiminuetige Bootsfahrt war wirklich sehr schoen und die Busfahrt nach Palenque klappte dann vom anderen Ufer aus auch bestens. Das Problem war einfach, dass kein Zoll am mexikanischen Ufer war und wir in Palenque sozusagen illegal waren. So liessen wir uns zum Migrationsamt fahren wo wir alles erklaeren mussten. Der Beamte dort hatte jedoch nicht sehr grosses Verstaendnis und wollte den Stempel nicht machen sondern uns wieder an die Grenze zurueck schicken. Auf eine weitere Busfahrt hatten wir heute aber definitiv keine Lust mehr. So blieb uns eigentlich nur noch illegal ohne Stempel hier zu bleiben was bei der Ausreise wieder bloed gewesen waere oder den Beamten zu bestechen. Wir entschieden uns fuers Zahlen. Es waren fuer uns eh nur gut 20 Franken, hier jedoch eine Abzockerei.
Vom Migrationsamt ging es weiter zum Busbahnhof um nach Campeche ans Meer zu fahren. Daraus wurde jedoch wieder nichts. Als wir die Billete bezahlen wollten bemerkte Rene dass sein Portemonaie den Weg vom Taxi nicht bis zum Billetschalter geschafft hat (10 Meter). Eine kurze Suche war zwecklos und wenn man die hiesige Mentalitaet kennt weiss man auch dass ein Fundbuero nicht existiert. Allfaellige Hinweise zum Tathergang oder Aufenthaltsort des schwarzen, ledrigen schon etwas abgebrauchten Portemonaies in dem sich Kaertchen mit der Aufschrift "Rene Hornung, Visa, EC oder Fuehrerausweis" befinden, sind direkt an uns zu melden. Bitte nicht an die Polizei hier, die verstehen naemlich gar nichts!!
So sitzen wir halt immer noch in Palenque und als ob das nicht genug waere, als Rene auf der Strasse telefonierte um die Karten zu sperren wurde 2 Meter neben uns auch noch ein Mann ueberfahren.... eine echt ueble Szene mit Fahrerflucht! Scheisstag!!!!
Nichtsdestotrotz ist das Billet fuer morgen Morgen nach Campeche gebucht. Unsere Allerwertesten sind von den Busfahrten wirklich langsam durchgesessen da kommen die Tage im und am Meer genau richtig. Wir freuen uns auf alle Faelle und gehen deshalb auch gleich noch ein Bier nehmen....
Haltet die Ohren steif!! Die Fotos zum Bericht folgen in den naechsten Tagen. Wie gesagt Scheisstag, nicht einmal einen USB-Anschluss hat es hier :-)
Buenos
René und Urs
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Urs
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Mittwoch, Oktober 10, 2007
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Montag, 1. Oktober 2007
Planaenderung und ab in den Sueden...
hallihallo... diesmal bereits aus Guatemala!
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René
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Montag, Oktober 01, 2007
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Dienstag, 18. September 2007
Hola de Mexico
Hier sind wir wieder... diesmal aus Mexico und nachdem Rene bereits seine dritte Sonnenbrille kaputt gemacht und jenste Sachen in Hotels vergessen hat!!
Bevor wir jedoch mit dem Bericht beginnen, moechten wir uns bei all den Kommentarschreiber/innen bedanken, wir freuen uns jedesmal sehr etwas von euch zu hoeren.
Nun zum Bericht:
Nach dem kurzen aber schmerzvollen Abschied von Ponti sind wir mit dem Airbus 320 nach Mexico City geflogen, wo uns bereits Christian in Empfang nahm. Chrigi wohnt eigentlich in Uznach ist jedoch bereits das 3te-Mal fuer laengere Zeit in Mexico City und studiert nun auch an der Universitaet dort. Er gab uns wichtige Tipps und sorgte fuer unser Wohlbefinden in der groessten Stadt der Welt. Ohne ihn waeren wir wahrscheinlich etwas verloren gewesen. Ein riesiges Dankeschoen an dich, Chrigi!!!
Trotz unseren eher duerftigen Spanischkenntnissen kommen wir relativ gut zurecht hier. Meine Groesse und die blonden Haare sind jedoch etwas spezielles hier, sogar Rene wird hier als blonder bezeichnet und wird deshalb auch oft wie ein Ausserirdischer angestarrt (den Frauen jedoch scheinen wir zu gefallen :-) ) Nun ja ans anstarren haben wir uns bereits gewoehnt, wie auch ans feine Essen, Taxi fahren im Taxi ohne Tachometer und das WC-Papier nicht ins WC zu werfen.
Nun das Ankunftsdatum am 14.9 war sehr gut gewaehlt, denn am 15.9 ist in Mexico Nationalfeiertag und die Zeichen fuer ein riesiges Fest standen gut. Bereits den ganzen Tag durch waren die Strassen voll mit Leuten und Marktstaenden. Dazu kam der grosse Hauptplatz (Zocala) und ueber eine Million Leute darauf. Trotz der guten Musik und dem traditionellen sprayen von Schaum und werfen von Eiern gefuellt mit Konfetti, fehlte uns die wirkliche Partystimmung, es ist eher ein Familienfest und getanzt wird auch nicht gross. Jenu, das Feuerwerk und der Ruf "VIVA VIVA MEXICO" des Praesidenten von Mexico, trieben uns den Herzschlag nochmals um 20 Schlaege/Minute in die Hoehe.
Sonst stand in Mexico noch etwas Sightseeing auf dem Programm, wir liefen durch viele Strassen mit Marktstaenden, schauten Plaetze an, Paerke und die Universidad. Sie ist die groesste Lateinamerikas und umfasst 7.3 Quadratkilometer auf denen mehr Leute studieren als in der Stadt Zuerich wohnen.
Auch den Six Flags Vergnuegungspark haben wir besucht und vergnuegten uns wiedereinmal einen Tag lang auf den vielen Achterbahnen und sonstigen Chilbibahnen auf denen es einem so richtig schlecht wird....
Nach einer 6-stuendigen Busfahrt durch wunderschoene Landschaften sind wir hier in Veracruz angekommen. Ein schoener Ort im kubanischen Stil. Es ist sehr heiss hier und auch das Meer mag zu keiner Abkuehlung zu verhelfen....
Achja, fast vergessen. Nun ist auch unsere Fotogallerie online. Schliesslich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Ihr findet sie unter www.gschwend.com/gallery oder unter dem Link auf der Hauptseite oben rechts. Merci vielmal This, dass du uns so schnell die Seite zur Verfuegung gestellt hast! Ich werde dir dafuer mal ein Paar Zechensocken poschten ;-)
Dann wuenschen wir euch noch einen wunderschoenen Herbstbeginn mit all den farbigen Blaettern an den Baeumen :-) Und denkt dran, Essigsoeckli helfen bei Pfnuesel!!!
Rene und Urs
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Urs
am
Dienstag, September 18, 2007
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Freitag, 14. September 2007
Bye bye USA
halloechen erstmal!
nun ist doch auch schon soweit, dass wir morgen die USA richtung mexiko verlassen werden.
aber mal ganz ruhig der reihe nach. seit unsererm letzten bericht aus san diego ist doch auch schon wieder so einiges vorgefallen.
frisch in san diego angekommen liessen wir es uns natuerlich nicht nehmen, unsere baeuche erstmals am wunderschoenen strand von der sonne braeteln zu lassen (urs hat sich ueberigens mittlerweile bereits ein taning-oel gekauft, das es bei ihm mit der braeune sonst nicht so klappen will). am abend machten wir dann mal das nachtleben san diegos unsicher. mit den dort kennengelernten schweizern mussten wir natuerlich roger federers viertelfinalsieg ueber den amerikaner andy roddick gehoerig feiern. dies taten wir dann bis uns schlussendlich die huebschen bardamen aus der bar knallten (aber natuerlich nur der zeit wegen).
am naechsten tag stand ein besuch bei seaworld an. was dort mit den tieren angestellt wird und was es so alles zu sehen und zu erleben gibt ist einfach grossartig. wir konnten sogar, zwar nicht gerade mit den delphinen schwimmen, sie jedoch immerhin beruehren (fuer die die es wunder nimmt: es fuehlt sich an wie nasses leder). da es von san diego ja nur noch einen katzensprung nach tijuana (mexiko) ist, liessen wir uns dies natuerlich auch nicht nehmen dort vorbeizuschauen. aber naja, die wiedereinreise in die usa war das aufregendste an diesem ausflug.
weiter ging unsere fahrt der westkueste kaliforniens entlang richtigun norden... natuerlich immer mit unserem treuen und weiterhin beulenlosen begleiter "ponti"! den naechsten halt machten wir in laguna beach, wo vor allem auch die gleichnamige serie auf mtv gedreht wird. auch hier waren die straende wirklich traumhaft. als wir am abend noch unser bierchen in einer bar genossen, kamen wir noch mitten in einen frauenpolterabend, was das bier doppelt so gut schmecken liess!
nach einem tag im long beach (schlechtester strand bis jetzt) fuhren wir nach los angeles, genauer gesagt zum venice beach, wo die muskelmaenner um die wette protzen und die frauen sich in knappen bikinis messen. wir liessen an diesem tag unser krafttraining aus und gingen nur sonnenbaden (wir wollten den einheimischen ja nicht die show stehlen). am naechsten tag war wieder sightseeing angesagt. der rodeo drive in beverly hills, wo all die teuren boutiquen und shops stehen, dann der walk of fame, wo die sterne der promis zu sehen sind, sowie das kodak theater, wo jaehrlich die oscars verliehen werden. an demselben tag fanden am hollywood boulevard die dreharbeiten zum film "john hancock" statt, so dass wir sogar die hauptdarstellerin charlize theron noch sehen konnten. weiter genossen wir den ausblick vom griffith observatorium (hoechster punkt von LA) ueber die riesige stadt und auf den hollywood schriftzug. anschliessend besuchten wir noch LA downtown, wo wir lernten wie man sich den parkgebuehren entziehen kann. man parkiere sein auto, sucht einen plastiksack, stuelpt diesen ueber die parkuhr und laeuft danach einfach davon).
am naechten tag machten wir uns auf zu dem vergnuegunspark six flaggs, auf welchen wir uns bereits tage vorher freuten. aber leider wurde dieser ausgerechnet einen tag vorher ferienhalber geschlossen. mit dem besuch der universal studios konnten wir uns jedoch teilweise ueber das verpasste troesten. waehrend einer rundfahrt durchs gelaende konnten wir einige plaetze sehen, wo grossen hollywood filme sowie diverse serien gedreht wurden oder immer noch werden (urs freuten sich ganz besonders ueber die schauplaetze der serie desperate housewifes... er war kaum mehr zu beruhigen).
einen weiteren strandbesuch machten wir danach in malibu. wir erinnern uns doch alle gerne an die zeit, als david hasselhoff noch nicht alkoholiker war und wie ein junger delphin durch die brandung schwamm... gefolgt von seinen weiblichen berufskameradinnen.
nun verbringen wir die vorerst letzte USA-nacht noch in LA und werden morgen weiter nach mexiko-city fliegen. zuerst werden wir uns jedoch noch von unserem "ponti" verabschieden muessen, was uns sicher die eine oder andere traene kosten wird. mit ihm haben wir immerhin etwa 4000 meilen (ca. 6500 km) zurueckgelegt.
also dann... machets guet und bis gli us mexiko!
liebae gruess
urs und rene
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René
am
Freitag, September 14, 2007
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Mittwoch, 5. September 2007
From San Diego
So hier sind wir wieder.....
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Urs
am
Mittwoch, September 05, 2007
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Dienstag, 28. August 2007
On the road
Seins griesst ihr lieben!
nun haben wir die grandiose stadt las vegas bereits seit einigen tagen verlassen. noch ein kleiner nachtrag: beide haben las vegas mit einem plus in sachen gambling verlassen, ueber geldbetraege spricht man aber bekanntlich ja nicht... what happens in vegas, stays in vegas! :-)
die letzte tat in las vegas: wir haben unseren mietwagen, welchen wir mittlerweile liebevoll "ponti" nennen, abgeholt. dieser musste bereits viel mitmachen, nach einigen wenigen stunden sah er schon relativ mitgenommen aus (siehe bild).
so machten wir uns auf und steuerten mehr oder weniger dirket unser erstes ziel an: the grand canyon! unsere spaet bezogene unterkunft war erstens ziemlich teuer, zweitens versuchten sie mit deutschen uebersetzungen die touristen noch mehr zu verwirren, als diese schon waren (beispiel: der wc-kasten - siehe bild). aber der grand canyon an und fuer sich war sehr sehenswert.
weiter ging unsere reise (mit unserem treuen begleiter ponti) zum monument valley, welches man vor allem von den marlboro-werbungen und den diversen western-flimen kennt. danach suchten wir den arches national park und den bryce canion n.p. auf. bei bryce canyon machten wir mehr oder weniger eine anstregende wanderung. unser ziel war der hoechste punkt des bryce parkes, als wir mit unseren allwetter-flipflops fast angekommen waren, bemerkten wir dass dieser punkt auch mit dem auto erreichbar gewesen waere... tja, shit happens und ES LEBE DER SPORT!! da ihr ja wahrscheinlich die kulinarischen koestlichkeiten der amerikaner kennt, koennt ihr euch ja auch gut vorstellen, dass diese wanderung aus dieser sicht nicht das schlechteste war. apropos essen... wir versuchen stets eine gewisse abwechslung in unseren speiseplan zu bringen, dieses vorhaben ist jedoch nicht wirklich von erfolg gekroent. unser erster besuch im subway bspw. stellte sich fuer uns als landeier etwas schwierig heraus, da sich die amerikaner nicht wirklich muehe geben uns ihre sprache verstaendlich zu machen. auf alle faelle brach waehrend unserer bestellung im ganzen lokal in gelaechter aus.
anyway... als wir unser motel fuer die naechste uebernachtung in beatty gefunden hatten, machten wir uns vorgestern bereits auf, ein internetcafe zu suchen. dieses fanden wir dann auch, wie ihr bemerkt habt kam es jedoch nicht so weit! und was kommt ist weder gelogen noch uebertrieben:
der barbesitzer, welcher eben auch internt anbot, begruesste uns mehr oder weniger freundlich und bot uns auch als erstes ein bierchen an. die zweite person in der bar ergriff schnellstens die flucht (im groeberen zickzackschritt) als er bemerkte, dass wir keine amerikaner waren. so weit so gut.. wir dachten uns noch nicht viel dabei! als uns der besitzer seinen laptop (jahrgang 95) brachte, fanden wir dass bereits etwas kurios, dachten jedoch es sei hier halt einfach so. naja, die schnelligkeit des internets glich einer besoffenen schnecke, deshalb liessen wir das mit dem blogschreiben auch. waehrend wir das bier tranken, schlichen 6 hunde und 4 katzen um unsere beine, der eine hat es besonders auf urs linkes bein abgesehen. okeee... dann kamen zwei weitere sturzbetrunkene einwohner des kleinen doerfchens... diese jedoch in begleitung eines pferdes. die zwei illusteren gestalten setzten sich gleich neben uns und bestellten sogleich drei biere... je eines fuer sie und eines fuer das pferd. als das pferd dann auch in die bar hinein nahmen, fuehlten wir uns nach und nach unwohler, da das pferd jeden moment ausschlagen zu schien, angespornt vom gebelle der hunde. apropos hunde... der oertliche hundefaenger war an diesem abend in dieser bar und trank mit uns ein bier. als wir ihm von unserem trip erzaehlten, machte dieser nur grosse augen... obwohl er nur ein par wenige kilometer vom monument valley entfernt wohnt, hatte er keine ahnung was das ist und fragte ob dies was neues sei.
nun ja, wenigstens kannte er das death valley welches wir am folgenden tag besuchten. er meinte nur: thats breathtaking! und mit diesem hatte er nicht einmal so unrecht. in badwater war es bruettend heiss (bis zu 56 C) und die salzwueste sowie die umliegenden gebirge waren echt beeindruckend.
weiter fuehrte unsere reise durch den yosemite n.p. in welchem wir ein besonderes naturereigniss sehen durften... oder eben nicht. das erste mal ist der beruehmte yosemite-fall ausgetrocknet und es kam kein einziger tropfen den felsen herunter. janu... immer hin haben wir den mammutbaum gesehen... wir glauben zumindest dass er es war.
nun besuchen wir noch die heissen naturquellen in lee vining und machen uns danach auf den weg zum lake tahoe.
in diesem sinne... bis zum naechsten mal und hebet eu sorg!
liebe gruesse
urs und rene
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René
am
Dienstag, August 28, 2007
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Mittwoch, 22. August 2007
Viva Las Vegas
Hallo Fruende, Familie und soettig wos gern waeret...
Die 16 Stund fluege sind wie im Flug vergange :-) Trotz de 2 stuendige verspoetig bim Abflug in Washington D.C. waege uslaeufer vom Sturm Dean. De haet scho waehrendem Aaflug fuers Schuettelbaecher-Feeling gsorgt, aber mir haend s Esse bi ues bhalte choene.
Sind schlussendlich aber guet in Las Vegas glandet. Es traumhafts Liechtermeer wie mer sichs wuerkli chum vorstelle chan haet ues bim Aaflug die 2 Stund vo Washington grad wider vergaesse lah. Doch wo mir de Flughafe denn verlah haend haemmer gmeint das mer imene Foehn ine hocket.... Mir glaubet au jetzt no das ines paar Taeg da d Sauna-Waeltmeischterschafte stattfindet. Es isch unglaublichi 42 Grad (Celsius fuer die wos gnau naehmet, gaell Roger :-) )
Da in Vegas isch alles extrem uebertribe, seigs die viele Liechter, Casinos, ueberdimensionale Hotels, d Autos wie au die gmachte Bruescht vo de Fraue. Haend huet morge mal chli de Las Vegas Boulevard unsicher gmacht und sind beidruckt gsi vo dene verschiedene Hotels und attraktione wos da haet.
Leider haemmer no kei Moeglichkeit Fotene ufezlade aber die werdet zumene spoetere Ziitpunkt no folge....
Zum Schluss bliibt ues nur no z saege das mer gsund und gfraes sind und d Ziit total gnuesset.....
Drum wuenschet mer no es schoens Taegli und bis bald
Gruessli
Rene und Urs
PS: Mir wuenschet am Mike no alles Gueti zum Geburtstag!!!!
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Urs
am
Mittwoch, August 22, 2007
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Montag, 23. Juli 2007
Der Countdown läuft...
Hallo und herzlich willkommen auf unseren kleinen Reisehomepage!
Bald ist es soweit und wir werden die Schweiz am 21. August für ca. 9 Monate verlassen.
Da mit dem E-Mail schreiben immer die Gefahr besteht, dass man gewisse Personen unabsichtlich und ohne böse Hintergedanken vergessen könnte, dachten wir uns, dass wir mit einem kleinen Blog auf der sicheren Seite sind. Wir werden uns auch bemühen, hier möglichst oft unsere kleinen und grossen, wichtigen und unwichtigen sowie schönen, lustigen und traurigen Erlebnisse und Impressionen festzuhalten. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, das es nicht überall möglich sein wird auf das Internet zuzugreifen und bitten euch darum um Nachsicht, wenn nicht gerade jeden Tag ein neuer Eintrag online sein wird! :-) Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit zu unseren Einträge eure Kommentare zu platzieren (ob konstruktiv, interessant oder dumm spielt keine Rolle :-).
Weiter wären wir natürlich froh, wenn ihr uns ab und zu auch über die wichtigen und unwichtigen Geschehnisse aus der Schweiz informieren könntet (Börsenkurs und Wetterberichte könnt ihr ohne schlechtes Gewissen bei Seite lassen). Unsere E-Mail Adressen findet ihr oben rechts unter dem jeweiligen Profil.
Da wir uns freuen würden, wenn wir uns bei euch noch persönlich verabschieden könnten, laden wir euch herzlich zu unseren kleinen Abschiedsparty ein, nämlich:
am Samstag, 18. August 2007, ab 20.00 Uhr
im Canadian in Uznach (http://www.thecanadian.ch/)
Für einen "kleinen" Apéro und etwa ein Bierchen wird sicherlich gesorgt sein, ansonsten herrscht normaler Barbetrieb.
In diesem Fall... hoffentlich sehen wir uns noch vor unserer Abreise und ansonsten... machets guät und bis glii!!
Liebe Grüsse
Urs und René
PS: Falls ihr mit der Organisation für die Willkommensparty bereits beginnen möchtet: Wir kommen voraussichtlich am 3. Mai 2008, 6.10 Uhr zurück! :-)
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René
am
Montag, Juli 23, 2007
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